CDU-Radtour: Abfahrt im Regen

Der Regen lies zwar etwas nach, war aber noch deutlich zu spüren, als die Radfahrer der CDU-Kapellen ihre Tour begannen. Gestartet wurde am Parkplatz des Erftstadions und die Gruppe war wetterbedingt etwas kleiner ausgefallen als angemeldet. Dennoch führte die Fahrt für die zehn gut gelaunten Radler zunächst zu der neuen Einrichtung der St. Augustinus Seniorenhilfe nach Wevelinghoven. Von dort ging es wegen des Regens ohne den ursprünglich vom stellvertretenden Vorsitzenden Claus Stappen geplanten “Umweg” auf direktem Wege zum “Museum der niederrheinischen Seele”, in die Villa Erckens nach Grevenbroich. Dort sahen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausstellung an und erhielten eine fachkundige Führung von Stefan Pelzer-Florack, dem Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Grevenbroich. Er berichtete informativ über die Geschichte des Gebäudes und die Entstehung des jetzigen, 2012 geschaffenen  musealen Schwerpunktes: “Identität als Schatzkammer.” Die neue Dauerausstellung ermöglicht amüsante Zugänge zu regionalen Perspektiven. In unterschiedlichen Themenräumen und interaktiven Angeboten, z. B. zu den Themen “Energiefelder” oder “Festspiele” geht sie der niederrheinischen Seele auf den Grund.  “Der Niederrheiner an sich weiss nichts, kann aber alles erklären”, überspitzte einst Hanns Dieter Hüsch die Gabe der “Kunst der reinen Vermutung” dieses Menschenschlags von Emmerich bis Grevenbroich.

Im Anschluss gab es die Gelegenheit, Scherenschnitte von Anne Behrens zu sehen und die Künstlerin bei ihrer Arbeit zu bewundern. Anlässlich ihres 80. Geburtstages zeigt die “Grand Dame der regionalen Papierkunst” neue Arbeiten.

Danach verließen die Radfahrerinnen und Radfahrer das Museum und suchten einen nahe gelegenen Biergarten zum verspäteten Mittagessen auf. Bürgermeisterin Ursula Kwasny gesellte sich hinzu und berichtete ganz aktuell vom Landesparteitag der CDU in Essen. Danach folgt die Rückfahrt, gegen 16:30 Uhr trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder in  Kapellen ein. Die Vorsitzende Maria Becker war ebenso wie die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden mit dem Verlauf der Radtour.

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