Ortsbegehung in Kapellen

Doch zunächst wurden sie von einer Gruppe Anlieger der oberen Friedrichstraße empfangen, die eine Unterschriftenliste an die Bürgermeisterin und den CDU Fraktionsvorsitzenden Norbert Gand übergaben. Karima Rau händigte 77 Unterschriften für das Weiterbestehen der derzeitigen Einbahnstraßenregelung zwischen dem „Hemmerdener Weg“ und „Am Tolles“ aus. „Wir haben spontan die Nachbarn an der Friedrichstraße besucht, und nur 12 Personen haben sich enthalten oder waren anderer Meinung, so Rau. „Wenn wir die Anwohner auf der weiteren Friedrichstraße auch noch aufgesucht hätten, wäre die Zahl noch größer geworden“, so ein anderer Mitstreiter aus der Gruppe, „aber es ging uns um ein Meinungsbild der direkt betroffenen Anlieger. Karima Rau bat im Namen aller Unterzeichner darum, die zuletzt im Bauausschuss beschlossene Aufhebung der Einbahnstraßenregelung rückgängig zu machen. Bereits in der letzten Ratssitzung hatte der Kapellener Ratsherr Ralf Cremers, der auch im Bauausschuss gegen die Aufhebung der Einbahnstraße gestimmt und sich für eine Befragung der Anwohner stark gemacht hatte, eine Überprüfung des Beschlusses des Bauausschusses in der nächsten Sitzung am 29.11. angeregt. Kritisiert wurde auch, dass über die Köpfe der Betroffenen entschieden wurde und es nach dem Probelauf der Einbahnstraßenregelung nicht wieder eine Befragung gegeben hatte. „Das Meinungsbild der Anwohner ist allerdings nun eindeutig“, so Cremers. Auch die Bürgermeisterin versprach, sich für die Anwohner einzusetzen, die nur mit Schrecken an die frühere Verkehrsbelastung denken und sich Sorgen um ihre Kinder machen.

Auch mit Blick auf die Nahversorgung von „Alt“- Kapellen bleibt die Bürgermeisterin am Ball. Der CDU Ortsverband unter Leitung von Maria Becker hatte gezielt den Ortsrundgang am alten REWE Markt begonnen und einige Bürgerinnen und Bürger, zum Teil mit Gehhilfen wiesen darauf hin, dass viele ältere Anwohner den Weg zum neuen Markt an der Nordseite des Dorfes nur schwerlich erreichen können. „In der kommenden Woche sind drei Gespräche mit potentiellen Marktbetreibern terminiert“, so Kwasny.

Nachdem der Ortsverbandsvorstand Bürgermeisterin Kwasny und Landrat Petrauschke weitere kritische Punkte im Stadtteil aufgezeigt hatten, endete der Rundgang an der Grundschule. Hier sollte bereits vor geraumer Zeit eine neue Toilettenanlage fertig gestellt werden, für die sich der CDU Ortsverband jahrelang eingesetzt hatte. Die Gruppe blickte allerdings enttäuscht auf eine leere Baustelle. Nachdem die bereits montierten Toilettencontainer vor einigen Monaten von einem Platzregen völlig durchnässt wurden, mussten sie wieder abgebaut werden. Die neuen Fertigelemente sollten nach den Herbstferien ihrer Nutzung übergeben werden, bisher ist davon allerdings noch nichts zu sehen. „Da hake ich gleich am Montag einmal nach“, versprach die Bürgermeisterin.

Mit der Entwicklung der Grundschule und der OGATA will sich der Vorstand des Kapellener Ortsverbandes in seiner nächsten Sitzung ebenfalls ausführlich befassen.

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