Interview mit Wiljo Wimmer

Wiljo Wimmer stellt sich hier auf unserer Homepage in einem Kurz-Lebenslauf  den Besucherinnen und Besuchern vor:

1961

In Dormagen geboren

1980

Abitur am Bettina von Arnim Gymnasium

1980 – 1985

Grundwehrdienst und Jurastudium an der Uni Köln

1986 – 1989

Erstes juristisches Staatsexamen,

Referendariat und zweites juristisches Staatsexamen

Seit 1990

Freiberuflicher Rechtsanwalt in Dormagen

Seit 2010

Direkt gewählter Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen

Seit 1987

Mitglied der CDU

Seit 1994

Mitglied des Rates der Stadt Dormagen

Seit 1996

Zunächst stellvertretender und

seit 2000

Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Dormagen

Seit 1998

Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Stadt Zons

Familienstand und Privates

Verheiratet mit Ehefrau Katharina,

zwei gemeinsame Kinder im Alter

von 21 und 17 Jahren.

Seit über 40 Jahren im Schützenwesen,

daneben seit vier Jahren

Vorsitzender der KG Rot Weiß Feste Zons und Schalke-Fan

Der CDU Vorstand führte folgende Interview mit Wiljo Wimmer:

Herr Wimmer, wo sehen Sie Ansatzpunkte etwas für Grevenbroich in der Landespolitik zu tun?

Eine konkrete Aussage zu einzelnen Projekten wäre an dieser Stelle sicherlich voreilig. Worum ich mich aber auf jeden Fall bemühen werde ist, die Finanzierungsmechanismen für die Kommunen so zu verändern, dass eine kommunale Selbstverwaltung auf ausreichender finanzieller Grundlage auch tatsächlich möglich ist. Ich werde mich für eine kommunalfreundliche Finanzreform einsetzen.

Können wir mit Ihrer Unterstützung zur L361 n rechnen?

Ich unterstütze dieses Projekt. Unter Rot-Grün hatte und hat diese Umgehungsstraße keine Chance.

Sehen wir Sie auch wieder auf dem Kapellener Schützenfest?

Sie werden mich sicherlich sehen. Ich bin seit über 40 Jahren in meinem Heimatort in Zons aktiver Schütze. Schützenfeste sind eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kennen zu lernen.

Wo sehen Sie Ihre landespolitischen Schwerpunkte?

Ich trete ein für Beschäftigungssicherheit. Der Erhalt der Arbeitsplätze an unseren Industriestandorten aus dem Bereich Energie, Chemie und Metall ist für mich eine wesentliche Voraussetzung für eine „Soziale Marktwirtschaft“. Rot-Grün bedroht diese durch die Verschlechterung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Außerdem ist mir Bildung für alle ein Anliegen – es muss wirklich in Bildung investiert und nicht nur Beitragsfreifreiheit eingeführt werden. Jeder hat ein Recht auf gute Schul-, Aus- und Weiterbildung. Hierfür müssen Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen auskömmlich finanziert werden.

Leistung soll sich in der Gesellschaft lohnen. Dabei soll aber auch dem Schwächeren geholfen werden, damit er an der Gesellschaft teilhaben kann.

Und nicht zuletzt stehe ich für eine kommunalfreundliche Politik für Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen im Landtag in Düsseldorf. Alle Städte und Gemeinden müssen ausreichende Mittel erhalten, um die ihnen übertragenen Aufgaben finanzieren zu können.

Politikmüdigkeit, wie steuern Sie gegen?

Ich glaube, dass man durch glaubwürdige Politik und den ständigen Dialog mit den Menschen vor Ort Bürgerinnen und Bürger wieder für die Politik gewinnen kann. Durch meine Tätigkeit in der Kommunalpolitik kann ich hier auf konkrete positive Erfahrungen zurückgreifen.

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