Interview Wiljo Wimmer Mai 2010

Als Kandidat für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 beantwortete Herr Wimmer folgende Fragen aus dem Kapellener CDU Vorstand:

Herr Wimmer, wo sehen Sie Ansatzpunkte etwas für Grevenbroich in der Landespolitik zu tun?

Eine konkrete Aussage zu einzelnen Projekten wäre an dieser Stelle sicherlich voreilig. Worum ich mich aber auf jeden Fall bemühen werde, ist die Finanzierungsmechanismen für die Kommunen so zu verändern, dass eine kommunale Selbstverwaltung auf ausreichender finanzieller Grundlage auch tatsächlich möglich ist. Ich werde mich für eine kommunalfreundliche Finanzreform einsetzen.

Können wir mit Ihrer Unterstützung zur L361 L rechnen?

Ich unterstütze dieses Projekt grundsätzlich. Allerdings ist die politische Beratung nach Informationen, die ich von Verkehrsminister Lutz Lienenkämper erhalten habe, abgeschlossen. Demnach nimmt das Projekt zur Zeit seinen Gang durch die Behörden, der hoffentlich zügig voran geht.

Sehen wir Sie auf dem Kapellener Schützenfest?

Sie werden mich sicherlich sehen. Ich bin seit über 40 Jahren in meinem Heimatort in Zons aktiver Schütze. Schützenfeste sind eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kennen zu lernen.

Wo sehen Sie Ihre landespolitischen Schwerpunkte?

Ich trete zunächst einmal ein für Beschäftigungssicherheit. Der Erhalt der Arbeitsplätze an unseren Industriestandorten aus dem Bereich Energie, Chemie und Metall ist für mich eine wesentliche Voraussetzung für eine „Soziale Marktwirtschaft“.

Außerdem ist mir Bildung für alle ein Anliegen: Das Recht auf Schul-, Aus- und Weiterbildung für jeden soll durch ein durchlässigeres Schulsystem umgesetzt werden.
Leistung soll sich in der Gesellschaft lohnen. Dabei soll auch dem Schwächeren geholfen werden, damit er an der Gesellschaft teilhaben kann.

Und nicht zuletzt stehe ich für Politik aus einem Guss in meinem Wahlkreis Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen und im Landtag in Düsseldorf.

Politikmüdigkeit, wie steuern Sie gegen?

Ich glaube, dass man durch glaubwürdige Politik und den ständigen Dialog mit den Menschen vor Ort Bürgerinnen und Bürger wieder für die Politik gewinnen kann. Durch meine Tätigkeit in der Kommunalpolitik kann ich hier auf konkrete positive Erfahrungen zurück greifen.

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